Trumps Streben nach Weltherrschaft zum Scheitern verurteilen!
- Details
- Kategorie: International
- Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Januar 2026 17:27
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 53
Appell des Vorsitzenden des Zentralkomitees
der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation
Präsident Trump hat von den ersten Tagen des neuen Jahres 2026 an seine Maske des Friedensstifters fallen lassen und gezeigt, dass sein wahres Ziel Erpressung und globale Vorherrschaft sind. Dabei hat er sich als weitaus aggressiverer US-Präsident erwiesen als sein Vorgänger Biden, den Trump gerade wegen seiner außenpolitischen Abenteuer heftig kritisiert.
Nach dem Angriff auf Venezuela und der beispiellosen Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro erklärte Trump, beflügelt von der scheinbaren Leichtigkeit des „Sieges“, ganz Lateinamerika zu seinem Eigentum. Er verkündete, dass es den Ländern Europas und Asiens verboten sei, auf diesem Kontinent eigenständige Aktivitäten durchzuführen. Gleichzeitig warnte er, dass Mexiko, Kuba und Kolumbien die nächsten Opfer der Aggression werden könnten.
Herr Trump hat offensichtlich nicht vor, sich mit Lateinamerika zu begnügen. In Asien hat er sich bereits als Hauptunterstützer des Angriffs Israels auf den Iran hervorgetan. In Afrika hat er Luftangriffe der US-Luftwaffe auf Nigeria genehmigt und sich damit in den langjährigen Konflikt zwischen muslimischen Viehzüchtern und christlichen Bauern eingemischt. In Europa waren sogar die treuen Verbündeten der USA erstaunt und in Panik geraten, als Trump seine Absicht bekundete, Grönland von Dänemark zu übernehmen. In allen Kriegen der letzten 75 Jahre, beginnend mit dem Koreakrieg, waren die amerikanischen Falken bestrebt, sich auf eine maximale Anzahl von Verbündeten zu stützen. Trump glaubt jedoch so sehr an seine Allmacht, dass er nicht nur die Hilfe der Europäer ablehnt, sondern ihnen auch mit offensichtlicher Verachtung begegnet. Wenn Dänemark nun in der Frage Grönlands Widerstand leistet, würde sich die Welt nicht mehr wundern, wenn dessen Premierminister von der Gruppe „Delta“ entführt und gleichzeitig Kopenhagen bombardiert würde.
Derzeit geht es nicht mehr um einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Es findet eine bewusste, totale Zerstörung des gesamten, über Jahrhunderte hinweg aufgebauten Systems der zwischenstaatlichen Beziehungen statt. Trump versucht, die allgemein anerkannten, im Rahmen der UNO vereinbarten Normen durch das Recht des Stärkeren und Dreisten zu ersetzen. Das ist eine Herausforderung für die gesamte Menschheit.
Es gab bereits Präzedenzfälle in der Weltgeschichte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erklärte sich der französische Kaiser Napoleon zum Herrscher über Europa und später über die ganze Welt. Mitte des 20. Jahrhunderts eroberte der deutsche Führer Hitler Europa und beanspruchte die Herrschaft über alle Kontinente. Und nun hat sich im 21. Jahrhundert in Nordamerika ein neuer „Herrscher der Welt” zu Wort gemeldet. Die ersten beiden Fälle endeten bekanntlich sehr schlecht für die Anwärter auf die Weltherrschaft. Es gibt keinen Grund, warum Trump, wie seine europäischen Vorgänger, sich nicht bei dem Versuch, die ganze Welt zu erobern, den Hals brechen sollte.
Donald Trump hält sich für einen Supermann, der Lateinamerika wieder in den Status eines Hinterhofs der USA zurückversetzen kann, in dem es vor 200 Jahren war. Er beabsichtigt, Dutzenden von Ländern dieses Kontinents ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu nehmen. Aber die Völker Lateinamerikas haben bereits in zahlreichen siegreichen Kämpfen gegen den amerikanischen Imperialismus ihre Bereitschaft und Fähigkeit unter Beweis gestellt, ihre Interessen entschlossen zu verteidigen. Der Tod von Che Guevara in Bolivien im Jahr 1967 hat die revolutionären Prozesse auf dem Kontinent nicht aufgehalten. Hervorragende Beispiele dafür sind die herausragenden Kämpfer gegen den Imperialismus, Fidel Castro und Hugo Chávez. Immer wieder kommen in den führenden Ländern Lateinamerikas progressive Kräfte an die Macht. Das größte Land des Kontinents – Brasilien – wird von dem sozialistischen Präsidenten Lula da Silva regiert.
Im Drama Venezuelas werden das Volk und seine mutige, rechtmäßige Führung das letzte Wort haben. Trotz der absurden Äußerungen Trumps, dass dieses Land nun vom US-Außenminister Rubio regiert werden würde, hat Venezuela bereits erklärt, dass es sich diesem Diktat nicht beugen werde. Die Drohungen aus Washington werden ein Volk, das seine Unabhängigkeit schätzt, kaum einschüchtern.
Ein hinterhältiger Angriff mit 150 Luft- und Weltraumwaffen und ein banditenhafter Überfall auf die Residenz des Präsidenten sind eine Sache. Eine andere Sache ist eine Bodenoperation in den Bergen und Dschungeln Venezuelas. Das US-Militär ist darauf aus, einen bekanntermaßen schwächeren Gegner anzugreifen und dann historische Siege zu verkünden. Wenn es jedoch auf harten Widerstand stößt, wird schnell klar, dass es sich bei den Soldaten nicht um die besten handelt. Das haben wir alle erst kürzlich in Afghanistan und im Irak gesehen.
Was Trumps Vorwürfe gegen Nicolás Maduro bezüglich des Drogenhandels angeht, so sind diese von Zynismus und Heuchelei geprägt. Wie kein anderes Land der Welt haben die USA dazu beigetragen, dass die Drogenabhängigkeit zu einem globalen Übel geworden ist. Gerade durch ihre Bemühungen in den 1960er und 1970er Jahren, zur Zeit des Vietnamkrieges, wurde die Opiumproduktion im „Goldenen Dreieck“ in beispiellosem Ausmaß ausgeweitet. Sie wurde an der Grenze zwischen Thailand, Burma und Laos betrieben, um geheime Operationen der CIA zu finanzieren. Nach der Besetzung Afghanistans im Jahr 2001 bauten die USA dort energisch die Heroinproduktion wieder auf und sicherten die Lieferung nach Europa über ihre Stützpunkte in Albanien.
In Lateinamerika wurde das antikommunistische Kolumbien zu seiner Zeit zum Hauptproduzenten von Kokain. Zahlreiche Dokumente und journalistische Recherchen weisen auf enge Verbindungen zwischen der US-Drogenbekämpfungsbehörde und kolumbianischen Drogenbaronen hin. Die Einnahmen aus dem Drogenhandel wurden vom CIA unter anderem zur Finanzierung von Operationen zum Sturz der linken Regierung von Daniel Ortega in Nicaragua verwendet. Die Vereinigten Staaten selbst sind einer der größten Marihuana-Produzenten der Welt. Sie haben also kein Recht, den rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, anzuklagen! Im Gegenteil, die ganze Welt sollte Washington wegen der Drogenabhängigkeit der Menschheit anklagen.
Trumps offen räuberischer Versuch, das venezolanische Volk durch die Entführung seines Präsidenten zu erpressen, ist zum Scheitern verurteilt. Kein Gericht in den USA hat das geringste Recht, den Chef eines souveränen Staates zu verurteilen. Was die Trump-Regierung getan hat, ist eine Entführung von Menschen durch eine Gruppe von Kriminellen nach vorheriger Absprache. Das Gericht sollte nicht Maduro und seine Frau verurteilen, sondern die Organisatoren und Ausführenden dieses Verbrechens, einschließlich Herrn Trump selbst.
Natürlich wird das Weiße Haus mit der Hartnäckigkeit eines verrückten Bulldoggen Nicolas Maduro als Geisel halten. Aber der Volkspräsident Venezuelas ist bereits zu einem Symbol des Widerstands gegen den Imperialismus geworden. Genau so ein weltweites Symbol des Widerstands gegen das Apartheidregime in Südafrika war zu seiner Zeit Nelson Mandela.
Die KPRF ist der Ansicht, dass Nicolás Maduro heute der wichtigste politische Gefangene auf dem Planeten ist. Das kann die Herzen ehrlicher und mutiger Menschen nicht gleichgültig lassen. Wir wenden uns an alle volkspatriotischen und antifaschistischen Kräfte mit dem Aufruf zum gemeinsamen Kampf für die Befreiung des Präsidenten Venezuelas.
Imperialistische Kreise versuchen, in die strategische Offensive zu gehen. Um sie einzudämmen, ist es notwendig, eine breite öffentliche Bewegung auf der ganzen Welt zu entfalten. Wir rufen alle Parteien und Vereinigungen, alle fortschrittlichen Kräfte dazu auf, intensive Konsultationen durchzuführen und konkrete Maßnahmen zur aktiven Bekämpfung der Reaktion auszuarbeiten. In dieser schwierigen Situation müssen die Arbeitnehmer und ihre Organisationen ihre Stimme erheben. Heute ist es besonders wichtig, dass wir gemeinsam für Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit eintreten.
Mit der kriminellen Entführung von Präsident Maduro und seiner Frau Cilia Flores sind Trumps Probleme nicht vorbei, sondern fangen erst an. In den letzten Jahren hat sich das Kräfteverhältnis in der Welt stark verändert. Die BRICS- und SCO-Länder, die Staaten des Globalen Südens, zu denen vor allem Lateinamerika gehört, melden sich immer deutlicher zu Wort. Die militärische Stärke Russlands und die wirtschaftliche Macht Chinas sind in der Lage, Washingtons Anspruch auf die Weltherrschaft vollständig zu entwerten. Wir rufen alle Staaten der Welt, denen ihre souveräne Entwicklung am Herzen liegt, dazu auf, die Handlungen Washingtons entschieden zu verurteilen.
Es ist völlig klar, dass das globale Kapital zu allen möglichen Abenteuern fähig ist. Die internationale Lage wird immer explosiver. Um der Zeit neuer Herausforderungen würdig zu begegnen und die Einheit des Volkes zu gewährleisten, muss Russland seinen sozioökonomischen und gesellschaftspolitischen Kurs ändern. Aus diesem Grund schlägt die KPRF in ihrem Siegesprogramm einen Weg zur beschleunigten Entwicklung des Landes und zur Erreichung sozialer Gerechtigkeit vor.
Die verzweifelten Versuche Trumps, den Fortschritt der Menschheit auf einem einzelnen Kontinent aufzuhalten, und gleichzeitig seine Piraterie auf See sind zum Scheitern verurteilt. Alle Kriege der letzten Jahrzehnte, die von den USA begonnen wurden, endeten mit ihrer schmählichen Niederlage. So muss es auch dieses Mal sein!
Nein zur imperialistischen Expansion!
Ja zur Geschlossenheit im Kampf gegen Aggression und internationalen Banditentum!
G. A. Sjuganow,
Vorsitzender des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation,
Fraktionsvorsitzender der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation in der Staatsduma















